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Lerntyp - Analyse

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Brain-Gym wurde bereits in den 70er Jahren entwickelt. Es handelt es sich um eine effektive Methode, mit der man seine Lern-,.... mehr...

Lerntyp-Analyse

„I hear and I forget, I see and I remember, I do and I understand.“

Diesen oft zitierten Spruch Konfuzius kennen Sie wahrscheinlich auch. Es besagt nichts anderes, als dass das einzig Wahre zum erfolgreichen Lernen, das Machen ist. Schaut man sich unser Schulsystem an, so erkennt man, dass das oben genannte Zitat zu fast 100% umgesetzt wurde.

I.

I hear and I forget

Die Schüler sitzen im Unterricht und hören (meistens) zu, was der Lehrer erklärt. Fragt man als interessierte Eltern nach, was in der Schule war, so erntet man ein mit Achselzucken verbundenes "NIchts, warum?".

Il.

I see and I remember

Setzt sich der Schüler an den Schreibtisch, um Hausaufgaben zu machen und schlägt dazu sein Schulheft auf, so erinnert er sich an das, was im Unterricht gemacht wurde. Gelernt hat er aber noch nichts. Er kann es weder anwenden noch wiedergeben.

Ill.

I do and I understand

Nun fängt der Schüler an Hausaufgaben zu machen und sich damit aktiv mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Er fängt an zu verstehen, Zusammenhänge vielleicht zu erkennen und das neue Wissen in das bestehende einzubinden.

Aber warum gibt es Schüler, die schon kurz nach dem Unterricht alles noch wissen? Und warum gibt es Schüler, die selbst nach stundenlangem Kampf mit den Hausaufgaben immer noch nichts verstanden haben?

Sinnpräferenz (Tests)

Manchen Menschen fällt es unheimlich leicht, einmal Gehörtes zu behalten. Alles was man ihnen sagt oder was sie hören, können sie hervorragend speichern und wiedergeben. Musiker besitzen diese Fähigkeit sehr ausgeprägt, aber auch Sprachbegabte haben dieses Können. Diese Menschen können Melodien und Wörter ohne große Anstrengung wiederholen. Ebenso gibt es aber auch handlungsorientierte Menschen. Was machen Sie, wenn sie eine Telefonnummer oder Pin vergessen haben? Sie versuchen beispielsweise die Handbewegung bei der Eingabe nachzuvollziehen. Die Zahl ist als Handlung gespeichert. Ist es Ihnen nicht auch schon mal so gegangen? Sie schreiben ein Wort, welches sie nur selten schreiben und irgendwie habe sie das Gefühl, dass sie es falsch geschrieben haben? Sie haben sich das Wort optisch gemerkt. Jeder Mensch speichert Informationen auf unterschiedliche Art und Weise ab. Aber dennoch hat jeder auch seine Lieblingsart etwas zu lernen. Einer muss es lesen, ein Anderer es tun, der Nächste es malen, und der Vierte es vor sich her sagen und dabei im Zimmer auf und ab gehen. Wohl dem der weiß, welcher von seinen fünf Sinnen am Besten geeignet ist, neues Wissen am schnellsten aufzunehmen.

Test der Sinne

Mit einem einfachen Test kann man einen ersten Anhaltspunkt bekommen, wie neuer Stoff von jemandem am einfachsten aufgenommen wird. Hierzu wird ein Prüfer benötigt (Elternteil, Freund) und etwas Material, das wir Ihnen zu Verfügung stellen. Nachdem Sie nun wissen, über welchen Kanal Ihr Kind am besten lernt (oft eine Kombination aus Sehen und Lesen) kommt nun der entscheidende Schritt: Was fange ich mit dem Wissen an?

Neues Wissen

Neuem und unbekanntem Stoff, sollte man es nicht unnötig schwer machen. In den meisten Fällen bedeutet dies, das Wissen angelesen und bildhaft aufbereitet werden sollte. Es bietet sich damit an, die Mitschrift aus dem Unterricht und die Bücher nochmals herauszuziehen, zu lesen und das wichtigste in einem Bild zusammenzufassen (MindMap) und/oder auf Karteikarten zu schreiben. In den Naturwissenschaften kann man Experimente zu Hause nach machen (ggf. den Lehrer nach Vorschlägen fragen). Ist der Stoff erst einmal so erfolgreich bearbeitet worden, ist der erste Moment gekommen, stolz auf diese Leistung zu sein. Der Schüler fängt an, die Hausaufgaben zu machen. Wurde das Wichtigste herausgeschrieben, genügt es nun genau diese Zusammenfassung zu Rate zu ziehen, um auch die Hausaufgabe erfolgreich zu bearbeiten.

Zusammenfassung

Im Folgenden gebe ich eine Tabelle an, die jedem Sinn eine Tätigkeit bzw. Stoffaufarbeitung zuordnet. So können sie immer nachschauen, wie sie den zu lernenden Stoff für sich am interessantesten und effektivstem gestalten

Lerntyp

Beispiel

Lesen

Recherchieren im Internet, Bibliothek, Einzelarbeit, Internetseiten schreiben (vgl. OLELE auf www.ingo-bartling.de)

Sehen

Lernsoftware, Lernspiele (Edutainment), Malen und Zeichnen, Comics zeichnen

Hören

Laut vorsprechen, Text zu einer bekannten Melodie über den Stoff schreiben, Eltern und Fachleute interviewen, Gruppenarbeit

Fühlen

Experimente, Fingerfarbe, Kochen mit Originalrezepten aus anderen Ländern, Basteln